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Gemeinde Rothenbuch
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Bauernhausmuseum


Das Gebäude stammt aus dem Jahre 1780 und wurde erbaut von dem Schuster Johann Hasenstab. Es handelt sich um ein typisches Spessartbauernhaus, welches die armseligen Verhältnisse der damaligen Lebensgewohnheiten aufzeigt. Im Untergeschoß waren die Ställe untergebracht, welche die im darüber liegenden Erdgeschoß befindliche Küche und Stube durch die Körperwärme der Tiere mit aufwärmte.

Belegt ist die Geburt seines Sohnes, Georg Hasenstab am 22. August 1788 in diesem Haus. Georg verstarb dort auch im Jahre 1869.




Das Gebäude wurde 1996 von der oberen Denkmalschutzbehörde in Bamberg als Projekt mit überörtlicher Bedeutung eingestuft. Im Dezember 1997 wurde es vom Verein für Denkmalpflege Aschaffenburg ausgezeichnet.

Das "Alte Bauernhaus" wurde 1995 von der Gemeinde erworben, noch im selben Jahr wurde mit den Renovierungsarbeiten, unterstützt von der Interessengemeinschaft "Altes Bauernhaus", begonnen. Von Dezember 1995 bis Juni 1999 wurden von den Mitgliedern der Interessengemeinschaft mehr als 2000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Durch diesen Einsatz und den Entgegenkommen der ortsansässigen Handwerksbetriebe konnte das Gebäude vor dem drohenden Abriss gerettet und weitestgehend in seinen Originalzustand versetzt werden. Durch Spenden, Leihgaben und Ankäufe von Mobiliar und Inventar ist dem Besucher heute ein vollständiger und originalgetreuer Einblick in ein typisches Spessartbauernhaus möglich.

Den Flyer "Bauernhausmuseum" finden sie hier:

Die offizielle Einweihung fand am 8. Juni 1997 statt. Ab 1998 wurde die Genehmigung zur Durchführung der standesamtlichen Trauungen erteilt. Über 50 Paare haben sich seit dieser Zeit im Bauernhaus das Ja-Wort gegeben
Der im Volksmund gebräuchliche Name des Hauses "Bie-Schusterhaus" verweist auf die Berufe einiger Bewohner dieses Hauses.
So widmeten sich ein Bewohner der Bienenzucht, und ein anderer dem Schuhwerk (Schuster) seiner Mitmenschen.

Das Haus gehört sicher nicht zu den einfachsten Bauten dieser Art, da zwei Wohngeschosse vorhanden sind.

Geöffnet:
1. Mai - 31. Oktober
Jeden 1. und 3. Sonntag
14.00 - 16.00 Uhr
ganzjährig Gruppenführungen
nach Vereinbarung
über die Gemeindeverwaltung


Im Obergeschoß befanden sich die beiden Schlafkammern und die Räucherkammer, die heute noch weitgehend im Originalzustand erhalten ist.



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