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Gemeinde Rothenbuch
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So fing alles an


"Mitten im Spessart, zwischen Lohr am Main und Aschaffenburg, in einer Lichtung der weiten Wälder, die die Berghänge überziehen, liegt Rothenbuch."
So wird die geographische Lage des Spessatdorfes häufig beschrieben. Seit dem Jahre 1318 ist dieses "zùo der Rodenboychen" unser Rothenbuch ins Licht der Geschichte getreten.


Der Spessart war anfangs weitgehend in der Hand der fränkischen Könige, die Grund und Boden sowie Rechte an Adelige vergaben. Diese versuchten, eigene Herrschaften aufzubauen, was vielfach gelang. Teile blieben immer in Königshand. 982 gingen mit dem Tod Herzog Ottos von Schwaben und Bayern, aus dem Haus der Ottonen, Stadt und Stift Aschaffenburg und damit auch weitgehende Rechte am Spessart an das Erzbistum Mainz über. Dieses versuchte erfolgreich, aber in einem fast 300 Jahre währenden Prozess, diese Rechte gegenüber dem Adel durchzusetzen und eine "Landesherrschaft" zu errichten. Hauptkonkurrenten waren die Grafen von Rieneck, Rothenbuch lag genau im Grenzbereich zwischen ihrem Territorium und dem von Mainz dominierten Bereich.



Der Schutz der "Grenze", die Beaufsichtigung der durch- und vorbeilaufenden Straße, der Schutz des als Energie- und Rohstofflieferant wichtigen Waldes, teilweise auch die Bereitstellung der zur Jagd benötigten Leute, waren Gründe, die Ansiedlung in Rothenbuch zu fördern. 1485 wurde der Ort zum Sitz des mainzischen Forstmeisters, um dessen Aufgaben effizienter als von Aschaffenburg aus erfüllen zu können.




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